Titelbild 1
Schriftzug Bräunlein
Schatten vom Schriftzug ...aus liebe zum Garten
Schriftzug ...aus Liebe zum Garten
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Bräunlein ...aus Liebe zum Garten - Mühlweg 49 - 90607 Rückersdorf

Sommerschnitt bei Stauden

Jede Staude blüht nur einmal im Jahr, und zwar unterschiedlich lange. Per Trick lässt sich die Blütezeit verlängern oder ein zweites Blühen erreichen. Zeichnung Sommerschnitt bei Stauden / Entspitzen

Zweite Blüte durch Rückschnitt

Bestimmte Arten wiederholen ihre Blüte, wenn man sie nach der Blüte kräftig zurückschneidet (Handbreit über dem Boden): Bunte Margerite (Chrysanth. coccineum) Feinstrahl (Erigeron) Hoher Stauden-Phlox (Phlox paniculata) Katzenminze (Nepeta) Lupine (nur Stiele, keine Blätter entfernen!) Mädchenauge (Coreopsis) Rittersporn (Delphinium-Hybriden) Salbei (Salvia nemorosa-Sorten)

Längere Blütezeiten durch Entspitzen

Der Blütenflor einiger Staudenarten - beispielsweise Sonnenauge (Helenium), Hoher Stauden-Phlox (Phlox paniculata) und Herbst-Astern - lässt sich durch einen anderen Kunstgriff verlängern. Vor dem Sichtbarwerden der Blütenknospen wird ein Teil der Triebe von oben etwa um ein Drittel (Handbreit) eingekürzt. Entspitzen fördert die Bildung von Seitentrieben, die um einige Wochen verzögert blühen und den Hauptflor deutlich verlängern. Werden alle Triebe entspitzt, lässt sich der gesamte Blütenflor verschieben.

Keine Versamung

Bei einigen Staudenarten - z.B. Lupinen und Rittersporn - verhindert der Sommerschnitt zudem eine Versamung der Pflanzen. Diese ist unerwünscht, da 1. viele Sorten aus Saat nicht echt ausfallen. Sie entwickeln wuchsfreudige Sämlinge, die rasch in bedrohlicher Konkurrenz zu den Muttersorten treten. 2. die unkontrollierte Ausbreitung von Staudensaat zum lästigen Unkraut werden kann.