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Schriftzug Bräunlein
Schatten vom Schriftzug ...aus liebe zum Garten
Schriftzug ...aus Liebe zum Garten
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Bräunlein ...aus Liebe zum Garten - Mühlweg 49 - 90607 Rückersdorf

Zeichnung Gartentipps September

Gartentipps Ihrer GartenBaumschule für September

Schnecken bekämpfen

Schneckeneier überwintern frostgeschützt im Boden. Im September beginnt die Eiablage, achten Sie deshalb verstärkt auf die Muttertiere. Zudem können Sie gegen Schnecken vorbeu-gend etwas tun: Hacken Sie freie Beete gründ-lich durch. Damit legen Sie Schneckengelege frei, die dann auf natürliche Art und Weise durch Vögel und Käfer dezimiert werden. Gießen Sie Pflanzen nur morgens. Bei Bedarf hilft Schne-ckenkorn, das breitwürfig zwischen den Pflan-zen ausgestreut wird.

Späte Rasensaat

Im September können Sie immer noch Rasen aussäen. Gleichmäßige Feuchte und milde Wit-terung sorgen für ein gutes Auflaufen der Saat. Falls durch Frühfröste Kahlstellen entstehen sollten, können diese im nächsten Frühjahr nachgesät und damit geschlossen werden.

Lebendmulch

Bodendeckend wachsende Stauden wie Elfen-blume (Epimedium) und Schaumblüte (Tiarella) eignen sich ausgezeichnet zur Unterpflanzung von Japan-Ahornen. Wie ein lebender Mulch legen sie sich den Sträuchern zu Füßen, um mit ihrem Laub die Wurzeln vor Sonne und Tro-ckenheit zu schützen.

Giftige Beeren abschneiden

Einige Ziergehölze wie Efeu, Seidelbast, Berbe-ritze, Pfeifenstrauch und Pfaffenhütchen sind im Herbst mit leuchtend gefärbten Früchten be-setzt, die mehr oder weniger giftig sind. Deswe-gen brauchen Sie jedoch nicht auf diese dekora-tiven Gartenpflanzen zu verzichten. Um jedwe-de Vergiftungsgefahren auszuschließen, schneiden Sie alle erreichbaren Beeren weg. Das Schneiden ist auch eine gute Gelegenheit, Kinder über die Gefahren eines Genusses auf-zuklären.

Kübelfüßchen

Zeichnung Kübelfüßchen Staunässe kann den wichtigen Feinwurzeln von Kübelpflanzen wie Gräsern, Rosen und Laven-del böse zusetzen. Deshalb müssen auch die Abzugslöcher am Kübelboden möglichst zahl-reich und groß sein. Zusätzlich sollten Sie die Gefäße nach dem Eintopfen auf dekorative Kü-belfüßchen stellen. Dann kann überschüssiges Gießwasser rasch ablaufen.

Jetzt den Frühling pflanzen

Kaum zu glauben, aber in Blumenzwiebeln steckt bereits alles, was eine Pflanze ausmacht: Blätter, Stiele, Knospen und vor allem eine un-glaubliche Blütenpracht, die nur darauf wartet, im Vorfrühling ab Februar aktiv zu werden. Ir-gendwo ist im Garten immer ein Plätzchen frei, sei es am Wegesrand oder in einer Beetlücke. Wir halten für Sie eine Auswahl bewährter Arten und Sorten bereit, die sich zu attraktiven Blu-menzwiebelarrangements kombinieren lassen.

Dahlien & Gladiolen aus dem Beet holen

Dahlien und Gladiolen sind unkomplizierte Blü-tenträume, die zu den schönsten Schnittblumen zu zählen sind. Jedoch müssen ihre Knollen frostfrei überwintert werden. Nach den ersten Nachtfrösten werden die Knollen etwa Mitte Oktober aus der Erde genommen. Dies ge-schieht sehr sorgfältig, denn die Knollen dürfen nicht beschädigt werden. Bewährt hat sich des-halb der Einsatz einer Grabegabel. Sind die Knollen abgetrocknet, können sie an frostfreier Stelle, etwa im Keller eingelagert werden. Un-verzichtbar ist die regelmäßige Kontrolle der Knollenfeuchte während des Winters. Zeichnung Zwieselbildung verhindern

Zwieselbildung verhindern

Immer wieder kommt es vor, dass in Baumkro-nen oder größeren Sträuchern Gabelungspunk-te aus gleich starken Ästen entstehen. Gärtner nennen diese Kreuzungspunkte Zwiesel. In ih-nen können sich mit der Zeit Mulden bilden, in denen das Regenwasser stehen bleibt. Durch die ständige Feuchte beginnt das Holz zu fau-len. Aus Zwieseln werden deshalb leicht Soll-bruchstellen für folgenreiche Astbrüche. Entfer-nen Sie bei der Erziehung Ihrer Gehölze daher rechtzeitig einen der Äste.

Heckenpflege im Herbst

Immergrüne Hecken sollten im Herbst einen letzten Schönheitsschnitt erhalten, damit sie sich während der langen Winterphase von ihrer besten Seite zeigen können. Entfernen Sie zu-nächst abgestorbene Triebe aus den Hecken-wällen. Überlange Triebausreißer, die ihre Spit-zen vorwitzig aus den Heckenwällen recken, können Sie mit der Heckenschere zur Ordnung rufen. Vermeiden Sie aber harte Schnitteingriffe, da die Gehölze Wunden jetzt nicht mehr ver-schließen können und Väterchen Frost Tür und Tor offen stünde. Lassen Sie aus hygienischen Gründen keine Schnittabfälle über Winter in den Hecken liegen.

Wildtriebe entfernen

Einige Gehölze, beispielweise buntlaubige Zier-stämmchen, sind auf sogenannten Wildlingen veredelt. Mitunter wachsen aus dieser Unterlage oder dem Stamm grünlaubige Wildtriebe her-aus. Wildtriebe rauben der Veredlung wertvolle Nährstoffe und müssen direkt an der Ansatzstel-le abgerissen oder mit einem scharfen Messer entfernt werden. Zeichnung Ballen tauchen

Ballen tauchen

Dass Pflanzen, die mit einem trockenen Ballen eingepflanzt werden, nicht die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen können, ist fast logisch. Zur optimalen Behandlung der Pflanzen gehört das gründliche Wässern schon vor dem Ein-pflanzen. Nehmen Sie Containergehölze zuerst aus den Töpfen heraus. Die Ballen tauchen Sie so lange in Wasser, bis keine Blasen mehr auf-steigen. Dies dauert in der Regel etwa 1 bis 2 Minuten. Ballierte Pflanzen werden auf gleiche Art und Weise getaucht. Wurzelnackte Gehölze legen Sie komplett oder zumindest mit der Wur-zel vor der Pflanzung eine Stunde in ein Was-serbad.

Teichpflege im Herbst

Einige Blätter im Wasser schaden nicht, aber wenn zuviel Laub in den Teich fällt, kann sein Sauerstoffhaushalt ernsthaft gestört werden und das Teichleben aus dem Gleichgewicht geraten. Fischen Sie Blätter deshalb ab bzw. spannen Sie Netze, die das Herbstlaub fangen, bevor es im Teich Schaden anrichten kann. Algen sollten ebenfalls regelmäßig aus dem Wasser entfernt werden. Empfindliche Pflanzen am Teichrand sollten gegen Frost geschützt werden. Eine Auf-lage von Nadelreisig leistet hier gute Dienste.

Rosenschnitt einstellen

Öfterblühende Gartenrosen, vor allem Edelro-sen, werden gern für die Vase geschnitten. Ab September sollten Sie allerdings die Ernte ein-stellen, damit die Rosenstöcke zur Ruhe kom-men und für den Winter ausreifen können.

© Texte: Markley, Illustrationen: Vierhaus (4) / Haan