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Bräunlein ...aus Liebe zum Garten - Mühlweg 49 - 90607 Rückersdorf

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Rosen richtig pflanzen und pflegen

Richtige Standortwahl

Rosen sind Sonnenkinder. Wie wir Menschen auch, lieben sie luftige Plätze mit Sonnenscheingarantie. Auf für Rosen geeigneten Standorten bleiben robuste Rosensorten ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gesund und vital. Sonnige Standorte sorgen für das rasche Abtrocknen nasser Rosenblätter, wodurch die Anfälligkeit durch leidige Pilzkrankheiten spürbar gemindert wird.

Rosen sind ausgesprochene Tiefwurzler, die ihre Wurzeln ziemlich schnell ins Erdreich hinabsenken. Im Garten bevorzugen Rosen deshalb einen tiefgründigen, sandig-lehmigen Boden mit ausreichenden Humus- und Nährstoffanteilen. Rosen sind bodentolerant - in allen unverdichteten Gartenböden, in denen auch andere Ziergehölze problemlos wachsen, ist auch eine Rosenpflanzung möglich. Ein absolut ungeeigneter Standort für Rosen liegt unter den Kronentraufen alter, großkroniger Laubbäume. Im Tropfbereich der Kronen kann das Laub der Rosenpflanzen nicht schnell genug abtrocknen, Mehltau- und Sternrußtaupilze finden einen idealen Nährboden.

Hinweis: Bevor Sie Rosen auf Standorte pflanzen, auf denen bereits mehrere Jahre Rosen gewachsen sind, sollten Sie sich über geeignete Maßnahmen informieren, wie Sie einen Kümmerwuchs der neugepflanzten Rosen vermeiden können. Wir beraten Sie gerne.

Standorte für Kübelrosen

Rosen sind Sonnenanbeter, gleichwohl aber keine Hitzefanatiker. Dies gilt insbesondere für großlaubige Rosen in Kübeln und Gefäßen, die auf absonnigen Terrassenstandorten hitzige Hundstage besser ertragen. Extrem heiße Südlagen, kombiniert mit hitzespeichernden Mauern, Gehwegplatten und Asphalt, wirken wie ein Backofen. Die Folge sind Blattverbrennungen. Zudem fördert extreme Lufttrockenheit die Ausbreitung von Spinnmilben, die lästige Plagegeister sein können.

Böden gut vorbereiten

Entscheidend für jede Rosenpflanzung ist die gründliche Bodenvorbereitung. Verdichtungen sind unbedingt aufzubrechen. Entfernen Sie vor dem Pflanzen der Rosen alle Wurzelunkräuter - am besten mit der Grabegabel - aus dem Beet. Bodenverbesserungsmittel führen organische Materialien in den Bio-Kreislauf zurück, ein Vorgang, der das Bodenleben und damit das Wachstum der Rosen fördert.

So pflanzen Sie Containerrosen richtig

Ziehen Sie die Rosen vorsichtig aus den Töpfen heraus. Lockern Sie den Wurzelfilz um den Ballen mit der Hand oder einer kleinen Harke auf. Tauchen Sie die gut und fest durchwurzelten Ballen vor dem Pflanzen so lange in einen Eimer Wasser, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Dies dauert etwa eine Minute.

Das Pflanzloch sollte nach dem Ausheben nach allen Seiten eine Handbreit größer als der Ballen sein. Mischen Sie einige Körner Langzeitdünger unter die Pflanzerde. Die Sohle des Pflanzlochs lockern Sie mit der Grabegabel gründlich auf, damit ein einwandfreier Wasserabfluß möglich ist.
Die Ballen der Containerrosen bestehen aus humusreichen und mit Nährstoffen gut versorgten Pflanzerden, damit sich die Pflanzen gut und gesund entwickeln können. Nach dem Auspflanzen sollen die Rosenwurzeln rasch neue Wurzeln außerhalb des Containerballens bilden. Deshalb muss auch der Boden um das Pflanzloch herum locker sein. Brechen Sie ihn deshalb zusätzlich mit einer Grabegabel auf.
Die Pflanztiefe von Containerrosen orientiert sich nicht an der Ballengröße, sondern an der Veredlungsstelle der Rose. Stellen Sie nun die Rose in das Pflanzloch. Nach dem Pflanzen muss sich die Veredlungsstelle 5 cm tief in der Erde befinden


So pflanzen Sie wurzelnackte Rosen richtig

Entfernen Sie beschädigte Wurzeln bis knapp oberhalb der Schadstelle. Die Feinwurzeln bleiben grundsätzlich unbeschnitten, denn je mehr davon an der Rose verbleiben, desto sicherer wächst sie an. Die oberirdischen, grünen Triebe der wurzelnackten Rosen werden bis auf etwa 20 cm (Scherenlänge) mit einer scharfen Schere zurückgenommen.

Alle Rosen, die mit nackter Wurzel gepflanzt werden, sollten Sie grundsätzlich vor der Herbst- oder Frühjahrspflanzung vier bis fünf Stunden möglichst mit allen Trieb- und Wurzelteilen in ein Wasserbad legen.

Das Pflanzloch sollte nach dem Ausheben nach allen Seiten eine Handbreit größer als die nackte Wurzel sein. Mischen Sie einige Körner Langzeitdünger unter die Pflanzerde. Die Sohle des Pflanzlochs lockern Sie mit der Grabegabel gründlich auf, damit ein ein-wandfreier Wasserabfluß möglich ist. Stellen Sie nun die Rose senkrecht in das Pflanzloch. Idealerweise hält ein zweiter Helfer die Rose fest, so daß die Wurzeln frei und ungebogen in der Pflanzgrube baumeln können. Nach dem Pflanzen muß sich die Veredlungsstelle 5 cm tief in der Erde befinden.



Füllen Sie die Pflanzgrube mit der Pflanzlocherde auf und treten Sie die Rose leicht mit dem Absatz an. Schlämmen Sie mit dem Gartenschlauch nach dem Pflanzen die Rosen kräftig ein, um eventuelle Hohlräume zu schließen und für einen optimalen Bodenschluß zu sorgen.

Anhäufeln bei Herbstpflanzung nie vergessen

Angehäufelt wird bei der Herbstpflanzung. Das Anhäufeln schützt die Rosen vor Wind, Sonne und Frost. Ziehen Sie nach dem Pflanzen die Erde um die Rose etwa 15 cm hoch, so dass nur noch die Triebspitzen der Rosenstöcke zu sehen sind. Die Herbstpflanzung wird im April abgehäufelt - frühestens jedoch, wenn die Neutriebe eine Länge von 10 cm erreicht haben.

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Gesunde Rosen
Wichtige Krankheiten und Schädlinge

Die richtige Standortwahl entscheidet maßgeblich über den langfristigen Erfolg mit Ihren Gartenrosen. Beachten Sie deshalb folgende Regeln:

-Rosen sind Sonnenkinder, die Licht brauchen.

-Rosen lieben einen sandig-lehmigen Boden mit ausreichendem Humusanteil.

-Rosen sind Tiefwurzler. Trifft ihre Pfahlwurzel bereits in den oberen Bodenschichten auf eine unüberwindliche Sperre, leidet die Pflanze und zeigt einen nur kümmerlichen Wuchs.

-Meiden Sie beengte, luftstille Ecken, in denen kein ausreichender Luftaustausch stattfindet, als Pflanzorte. Diese Nischen sind beliebte Aufenthaltsorte für Pilze, insbesondere Echter Mehltau.

-Pflanzen Sie Rosen niemals unter der Kronentraufe alter, großkroniger Bäume. Im Tropfbereich der Baumkronen kann das Laub der Rosenpflanzen durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit nicht rasch genug abtrocknen und bietet einen idealen Nährboden für Mehltau- und Sternrußtaupilze.

-Vermeiden Sie Nachpflanzungen von Rosen auf einer Fläche, auf der bereits Rosen oder andere Vertreter der großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae) - beispielsweise Äpfel und Birnen - gestanden haben.

-Gepflegte Rosen sind weniger krankheitsanfällig. Rosen brauchen ausreichend Nährstoffe und Bodenfeuchtigkeit.
-Entfernen Sie krankes Rosenlaub aus dem Garten. Bleibt es liegen, bietet dies den idealen Start für einen üppigen Neubefall im nächsten Jahr.

Und trotzdem...
Trotz aller vorbeugenden Maßnahmen können Sie trotzdem Besuch von lästigen Rosenkrankheiten und –schädlingen bekommen. So können beispielsweise in sehr regenreichen Jahren mit kühlen Sommern selbst an sich robuste Sorten leiden. Wir haben deshalb für Sie eine Liste der wichtigsten "Plagegeister" aufgestellt:

Rosenrost
Nach dem Austrieb im Frühjahr finden sich orangefarbene, stark stäubende, etwa stecknadelkopfgroße Sporenlager an der Blattunterseite. Im Herbst sind die Pusteln schwarzbraun. Rosenrost zeigt sich jahrgangsweise sehr unterschiedlich, teilweise setzt der Befall nach mehreren Befallsjahren komplett aus. Vorbeugend einen sonnigen Standort wählen, an dem die Blätter rasch abtrocknen können. Mittel: Baymat, Compo Rosen Schutz, Euparen, Polyram WG, Antracol auf Blattunterseite sprühen.

Echter Mehltau
Vorwiegend auf der Blattoberseite junger Blätter, sowie auf den Blütenkelchen und insbesondere Triebspitzen findet sich ein mehlig-weißer, abwischbarer Belag. Echter Mehltau tritt an Neutrieben bereits ab Frühsommer bei warmer Witterung mit Temperaturen über 20°C und über 90 Prozent Luftfeuchte auf. Vorbeugend robuste Sorten wählen und Rosen optimal ernähren. Außerdem schlecht durchlüftete Standorte meiden. Mittel Baymat, Compo Rosen Schutz, Euparen, Bio Blatt-Mehltaumittel, Netzschwefel, Biocos, Biofa Pilzvorsorge, Biplantol vital, Neudo-Vital.

Sternrußtau
Auf den Blattoberflächen sind sternförmige, violettbraune bis schwarze Flecken sichtbar, die strahlenförmig auslaufen - daher die Bezeichnung Sternrußtau. Die Blätter werden gelb und fallen ab. In regenreichen Sommern ist Sternrußtau schon ab Juni zu beobachten. Vorbeugend robuste Sorten pflanzen, obwohl kaum eine Rosensorte absolut resistent ist, licht- und luftumspielten Standort wählen; nasse Blätter vermeiden. Mittel Baymat, Compo Rosen Schutz, Euparen, Biofa Pilzvorsorge, Neudo-Vital.

Rindenflecken
Insbesondere auf nicht ausgereiften, weichen Trieben zeigen sich nach milden Wintern bräunlichrote Flecken, die leicht mit Frostschäden verwechselt werden können. Schneiden Sie kranke Triebe heraus und achten Sie auf eine gute Holzreife der Rosen. Vermeiden Sie eine übertriebene Stickstoffdüngung, die mastige, weiche Rosentriebe fördert. Sorgen Sie im Winter für ausreichende Luftzirkulation und entfernen Sie die Winterabdeckung so früh wie möglich.

Rosenblattrollwespe
Typisch für den Befall der Rosen mit Blattrollwespen sind die eingerollten Blätter. Die Eiablage am Blattrand löst dieses Einrollen des Rosenlaubes aus, in den Blattröllchen entwickeln sich die Larven. Auftreten ab Mai. Vorbeugung schwierig, letztendlich helfen nur frühzeitige Spritzungen mit systemischen Präparaten. Befallene Blätter sofort entfernen und vernichten, absammeln der Larven mit der Hand.

Rosenzikade
Die Blätter sind auf der Oberseite weißlich gesprenkelt. Auf der Blattunterseite findet man grünlichweiße, blattlausähnliche Insekten, die sich hüpfend fortbewegen. Da die Rosenzikaden mit Vorliebe in Mauerritzen überwintern, tritt der Befall häufig an dort wachsenden Kletterrosen auf. Vorbeugend trockene, zu heiße Standorte meiden. Mittel: Neudosan, Schädlingsfrei Naturen, Blitol, Bio-Insektenfrei, Spruzit. Als Hausmittel wird zudem Brennesselbrühe empfohlen.

Knospenfäule
Grauschimmel, auch unter dem Namen „Botrytis“ bekannt, verursacht hässliche Faulstellen auf Blütenblättern und Knospen. Typisches Erkennungsmerkmal sind zudem dunkelbraune Faulstellen an jungen, weichen Stielen. Gute Rosenpflege entzieht Grauschimmel die Grundlage für eine Massenvermehrung: Entfernen Sie absterbende Zweige, befallenene Knospen und vor allem welkende Blüten frühzeitig. Vermeiden Sie feuchte, lichtarme Standorte. Mittel: Euparen.

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Sommerschnitt bei Rosen

Erneuter Blütenflor
Nach dem ersten Blütenflor können Edel-, Beet- und Zwergrosen bis unter die Einzelblüte bzw. den Blütenstand zurückgeschnitten werden. Eine frühzeitige, Kräfte zehrende Hagebutten-Bildung wird vermieden und ein Sommerschnitt stimuliert den Neutrieb wie die aus dem Nest gestohlenen Eier ein neues Gelege. Wichtig ist die Schnitttiefe: Man schneidet nur bis zum ersten vollausgebildeten Laubblatt (bei den meisten Sorten etwa Handbreit). Je mehr chlorophyllhaltiges, triebförderndes Blattwerk übrig bleibt, umso besser kann die Rose „atmen“ und flott nachtreiben.
Längere Blühdauer
Damit nicht alle Pflanzen auf einmal blühen, wird ein Teil der Jungtriebe etwa zwei bis drei Wochen (Ende Mai bis Mitte Juni) vor der Hauptblüte pinziert, d.h. ein Teil der heranwachsenden Triebe wird eingekürzt (Handbreit). Bis zur neuen Blütenausbildung dauert es etwa sechs Wochen. Werden alle Triebe entspitzt, lässt sich der gesamte Blütenflor verschieben.
Nach dem 1. September wird der Sommerschnitt eingestellt. Die Rose kommt zur Ruhe, was der Holzreife und Hagebutten-Ernte dienlich ist.
Einmalblühende Rosen:
Mehr Blütenpracht im nächsten Frühjahr

Viele ältere Kletter- und Strauchrosen-Sorten bezaubern mit einer einmaligen, wochenlangen und üppigen Blütenpracht. ältere Pflanzen dieser Rosenklasse erhalten ebenfalls einen Sommerschnitt. Das Zurückschneiden der verblühten Seitentriebe im Sommer auf zwei bis drei Knospen regt die Rose zu einer Bildung vieler neuer Triebe an, die bis zum Herbst ausreifen können. Diese Kurztriebe entwickeln im nächsten Jahr zahlreiche Blüten. Zudem lassen sich einmalblühende, oft sehr stark wachsende Rosen mittels Sommerschnitt besser im Zaum halten.
Bild von einem verblühtem Rosenstämmchen vor dem Schnitt Bild von einem verblühtem Rosenstämmchen nach dem Schnitt
Bild von einem verblühtem Rosenstämmchen vor dem Schnitt Bild von einem verblühtem Rosenstämmchen nach dem Schnitt

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