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Schriftzug Bräunlein
Schatten vom Schriftzug ...aus liebe zum Garten
Schriftzug ...aus Liebe zum Garten
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Bräunlein ...aus Liebe zum Garten - Mühlweg 49 - 90607 Rückersdorf

Pflanzanleitung für Gehölze

Achten Sie auf den richtigen Umgang mit Gehölzen von Anfang an. Die meisten Fehler werden beim Pflanzen gemacht. Ihre GartenBaumschule hat für Sie deshalb die wichtigsten Regeln fürs Pflanzen von Gehölzen zusammengestellt.

Bitte beachten Sie, ...

... dass schwere Baumaschinen in Neubaugebieten mitunter den Boden betonhart verfestigt haben können. Eine aufgeschüttete Mutterbodenschicht verdeckt diesen Mangel nur, ohne ihn zu beheben. Verdichtete Bodenschichten führen zu einem unterirdischen Wasserstau und verhindern das Einwachsen der Gehölze. Deshalb unbedingt Bodenverdichtungen vor dem Pflanzen gründlich aufbrechen.





...dass die Größe des Pflanzlochs von dem Durchmesser des Wurzelballens abhängt. Heben Sie das Pflanzloch etwa doppelt so tief und breit aus wie der Erd-, Topf- oder Wurzelballen groß ist. Die Aushuberde packen Sie an den Grubenrand.


...dass die Ränder und die Sohle des Pflanzloches mit einem Spaten gelockert werden, damit sich keine Staunässe bildet. Durch das Lockern können die Pflanzenwurzeln nach dem Auspflanzen leicht in den Gartenboden hineinwachsen.





... dass Sie Gehölze so tief pflanzen, wie sie im Boden oder im Topf gestanden haben. Bei ausgesprochen feuchten Gartenböden empfiehlt sich eine Pflanzung auf einem leichten Hügel, so dass das Wasser von der Wurzel weggeführt wird. Auch eine Wasser abführende Kiesschicht auf dem Boden des Pflanzlochs unterstützt den notwendigen Wasserabfluß.



...dass Sie vor dem Pflanzen alle Plastiktöpfe entfernt haben.

  • Ballentücher werden mitgepflanzt, den dicken Knoten am Wurzelhals öffnen Sie und schieben dass Tuch nach unten ins Pflanzloch.
  • Bei Drahtballen wird, wenn die Pflanze im Pflanzloch steht und nicht mehr bewegt werden muss, der obere Ring aufgezwickt und der Draht ins Pflanzloch nach unten geschoben.
  • Bei Containergehölzen ziehen Sie die Pflanze vorsichtig aus den Töpfen heraus. Lockern Sie den Wurzelfilz um den Ballen mit der Hand oder einer kleinen Harke bzw. Messer auf. Das stoppt den Drehwuchs der Wurzeln, was durch den Topf entstanden ist, und regt die Pflanze zur neuen Wurzelbildung an wodurch sie schneller in den umliegenden Boden wurzelt.





...dass Sie Ihre Gehölze vor dem Pflanzen gut anfeuchten. Pflanzen mit Ballen tauchen Sie so lange in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen, also etwa 1 bis 2 Minuten. Wurzelnackte Gehölze ohne Erde legen Sie eine Stunde komplett in ein Wasserbad.


...dass Sie niemals mineralische Dünger mit ins Pflanzloch geben. Bewährt hat sich eine Aufbesserung der ausgehobenen Erde mit Gaben von Gartenkompost (bis 30 %), Hornspänen (bis 80 g) oder eines Bodenaktivators. Füllen Sie nun das Pflanzloch mit der angereicherten Erde auf und treten Sie die Erde um die Pflanze herum mit dem Absatz leicht an. Es dürfen keine Hohlräume bleiben. Formen Sie einen etwa 10 Zentimeter hohen Erdwall um die Pflanze. Verankern Sie größere Gehölze in der ersten Zeit mit einem Pfahl.





...dass Sie Gehölze immer - auch bei Regenwetter - mit der Gießkanne ohne Tülle oder dem Gartenschlauch gut anwässern, ohne die Pflanzen dabei übertrieben einzuschlämmen. Im ersten Wachstumsjahr brauchen alle Gehölze eine kontinuierliche Wasserversorgung. Wässern Sie anfangs wöchentlich. Faustzahl: 30 – 50 Liter pro m2.






...dass immergrüne Gehölze auch im Winter Wasser verdunsten. Wässern Sie sie deshalb auch in der kalten Jahreszeit bei frostfreiem Boden alle vier Wochen.







...dass Wurzeln atmen und auf Luft im Boden angewiesen sind. Lockern Sie deshalb den Boden öfter mit der Grabegabel und decken Sie ihn in sommertrockenen Gebieten mit Rinden- oder Pinienmulch ab.





...dass Sie Ihre Gehölze ab Mai mit beginnendem Austrieb ausreichend düngen. Mengenangaben und Ausbringzeitpunkte finden Sie auf den Düngerpackungen.





...dass Sie Containergehölze (u.a. Forsythien, Spiersträucher, Weigelien, Deutzien, Gartenjasmin), die Sie im Sommer oder Herbst gepflanzt haben, erst im nächsten März kräftig auf Kniehöhe zurückschneiden. (Ein Herbstschnitt würde die Gefahr eines Frostschadens erhöhen.) Die Folge ist zwar eine Blühpause, der Rückschnitt bewirkt aber langfristig einen buschigen, formschönen Wuchs. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie uns, Ihre GartenBaumschule. Wir beraten Sie gerne.


© Mark4 GbR, Haan. Aus „Ziergehölze für den Garten", BLV-Verlag, Stand 9/09